Verkehrssünden sind kein Kavaliersdelikt

Thu 08 December 2016

Verkehrssünden sind so eine Sache. Nicht selten geht es bei Verkehrsvergehen um die Gefährdung von Verkehrsteilnehmern und im schlimmsten Fall um Leben und Tod. Täglich sind sehr viele Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs und somit ist es sehr wichtig, einen geregelten Verkehrsfluss zu haben. Dazu ist es enorm wichtig, dass sich alle Verkehrsteilnehmer an die Straßenverkehrsregeln halten. Schließlich haben diese Regeln einen Sinn und wurden nicht selten aufgrund besonderer Gefahren an den entsprechenden Stellen aufgestellt. So kann das Überfahren der roten Ampel in einem schlimmen Verkehrsunfall enden. Möglicherweise geht gerade ein Fußgänger über die Straße, da seine Ampel nun grün ist. Die möglichen Folgen können in solch einem Fall schreckliche Ausmaße haben. Aber auch wenn es nicht direkt zu einem schrecklichen Unfall gekommen ist, werden solche Verkehrssünden hart bestraft. Nicht selten endet solch ein Vergehen mit dem Führerscheinentzug. Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe kommen selbstverständlich ebenfalls hinzu. Der Führerscheinentzug bedeutet dann eines Tages auch, sich mit den nervenaufreibenden MPU Fragen im medizinisch-psychologischen Test auseinander setzen zu müssen.

Diese Fragen haben es in sich

Wird nach der festgelegten Zeit des Führerscheinentzugs über ein mögliches Wiederlangen der Fahrerlaubnis nachgedacht, so muss sichergestellt werden, dass der Verkehrssünder seinen Fehler verstanden und eingesehen hat. Außerdem muss mit Hilfe der MPU Fragen festgestellt werden, ob der Fahrer überhaupt von seiner Psyche und von seinem Wissensstand her überhaupt dazu in der Lage ist, am Straßenverkehr sicher teilzunehmen. Damit zudem das Wiedererlangen der Fahrerlaubnis dem Verkehrssünder nicht allzu leicht gemacht wird, haben es die MPU Fragen in sich. Nicht umsonst wird dieser Test umgangssprachlich gerne als „Idiotentest“ bezeichnet. Das lässt vielleicht schon erahnen, wie sich der Prüfling bei diesem Test vorkommen mag. Jedoch erhält nur Derjenige seinen Führerschein wieder, wer diese medizinisch-psychologische Untersuchung bestanden hat. Dazu gehören auch sich wiederholende und nervenaufreibende Fragen.